Staatsschuldendebakel: Die Geheimagenda der US-Regierung, des Internationalen Währungsfonds und der Euroländer

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 14.05.2014

Ende der 1970er Jahre war ich für ein Jahr der Vorsitzende des American Gold Council. Ich musste in den USA herumfliegen und eine Medientour machen. Dadurch lernte ich eine Menge darüber, wie das abläuft. Man fliegt in eine Stadt und spricht mit den Zeitungen, dem Radio und geht zu den Fernsehshows. Dann springt man ins Flugzeug und macht sich auf in die nächste Stadt. Achten Sie mal darauf, wenn neue Kinofilme rauskommen. Die Schauspieler erscheinen dann in jeder Talkshow. Genauso läuft das.

Larry Summers ist vor kurzem an die Öffentlichkeit gegangen und hat sich für (1.) negative Zinssätze und (2.) die Abschaffung allen Bargelds und die Einführung rein elektronischen Geldes ausgesprochen. Es wird dann nicht einmal mehr die Möglichkeit geben, Geld zu horten, und das bedeutet, dass alle Gelder besteuert werden können.

Der Grund, warum ich Thomas Piketty [den Autor des neuen Sachbuch-Bestsellers „Capital in the Twenty-First Century“] so massiv attackiert habe, ist, weil ich die Agenda kenne. Typen wie er stellen ein Buch zusammen, das auf allem basiert, außer auf Fakten. Der Zweck ist eindeutig: Die geheime Agenda Obamas, des Internationalen Währungsfonds, Europas und praktisch jedes verkappten Kommunisten/Sozialisten, die Steuern zu erhöhen. In den USA soll der Steuersatz wieder auf die Zeit vor US-Präsident Reagan, also auf 70%, angehoben werden.

Und dabei ist es auch völlig unerheblich, dass selbst die Zahlen der US-Steuerbehörde IRS zeigen, dass Reagan die Steuereinnahmen durch die Steuersenkungen sogar erhöht hat. Das interessiert überhaupt nicht. Fakten waren noch nie dazu geeignet, Lügen zu untermauern, und die geheime marxistische Agenda ist jetzt voll im Gang.

Die IWF-Chefin Christine Lagarde hat die USA „beraten“ und erklärt, dass die USA die Steuern um 35% anheben müssen, um eine künftige Haushaltskrise der US-Regierung zu vermeiden. Lagarde ist die Frau, die von Obama an der Spitze des Internationalen Währungsfonds platziert wurde, und sie war Chefin einer Chicagoer Rechtsanwaltskanzlei, wo Obama und Lagarde gute Freunde wurden.

Sie wurde beim IWF platziert, um die Steuern zu erhöhen. Ihre Agenda besteht darin, die Leistungsansprüche der Bürger abzuschmelzen und die Steuern zu erhöhen. Der Internationale Währungsfonds sagt unverblümt, dass die US-Bundesregierung die Steuern mindestens um 35% anheben und die an die Bürger gezahlten Leistungen um 35% zusammenstreichen muss.

Mit anderen Worten: Wir sind nichts weiter als Wirtschaftssklaven. Wir bekommen nichts außer dem „Privileg“, an diese Typen Steuern zu zahlen. Das wurde im neuen IWF-Arbeitspapier im Detail dargelegt.

Nun kommt mit Thomas Piketty ein weiterer Franzose, der erklärt, dass das Problem darin besteht, dass die Menschen zu viel besitzen – und nicht dass der Staat zu viel ausgibt. Er trat jetzt gleich zwei Mal bei Bloomberg TV auf – dem Eckpfeiler des Establishments und der Regierungspropaganda: Am Morgen mit Tom Keene und am Nachmittag mit Stephanie Ruhle.

Beide gratulierten ihm zu seinen Forschungsergebnissen und dem Erfolg seines Buchs. Wie viel Geld haben sie dafür erhalten, dass sie diese Agenda verbreiten? Haben sie überhaupt verstanden, was Piketty sagt? Oder sind diejenigen, die diese Propaganda befördern, von der 80%igen Besteuerung ausgenommen?

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Wenn die Wirtschaft ab Herbst 2015 in den Sinkflug übergeht, werden sie die Steuern aggressiv anheben und behaupten, dass es im Hinblick auf ihre Haushaltsdefizite eine Vertrauenskrise gibt, die behoben werden muss.

Aufwachen! Vergessen Sie die Hyperinflation – das ist eine Ablenkung. Die Hyperinflation wird nie stattfinden. Wir haben es hier mit einem sehr tiefgreifenden Problem zu tun – bei der wirklichen Geheimagenda geht es um die „soziale Gerechtigkeit“ im Stile der Marxisten. Ja richtig, es ist die Deflation – der wahre Vernichter der Zivilisation, und ich habe dafür die gesamte aufgezeichnete Geschichte untersucht, um das zu verifizieren.

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