Dow Jones: Kleine Korrektur wahrscheinlich; aktuelles Kursziel liegt bei 26.000 Punkten

Korrektur ja, Crash nein: Der von zahlreichen Analysten frenetisch beschworene vollständige Crash des US-amerikanischen Aktienmarkts wird ausbleiben. Die globale Staatsschuldenkrise ist so massiv, dass die US-Aktienmärkte als Fluchtvehikel der weltweiten Kapitalströme dienen werden

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 08.07.2014

Der US-Aktienmarkt hat vielen Leuten den Kopf verdreht – und diejenigen, die darauf schwören, dass wir uns derzeit auf dem Weg in einen Crash im Stile des Jahres 1929 befinden, begreifen einfach nicht, dass wir es hier mit einer globalen Wirtschaft zu tun haben.

Der Monat Juli ist es, über den wir uns Sorgen machen müssen, da die Aussicht darauf besteht, dass es am US-Aktienmarkt zu einem Juli-Hoch kommt, dem dann im Oktober/November ein Tief folgt. Ab September wird die Volatilität zusehends ansteigen und im Dezember/Januar ihr erstes Hoch erreichen. Das Potenzial des Dow Jones, bis zu der Ausbruchslinie des Tiefs von 2009 aufzusteigen, bleibt nach wie vor intakt – in diesem Falle läge das Kursziel bis zum 01.10.2015 bei fast 26.000 Punkten.

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Beim S&P 500 ist es so, dass der vom Juni-Tief 2012 ausgehende Ausbruchskanal einen wunderbaren Handelskanal ausgebildet hat. Auf dem Chart ist die Trendwende zu erkennen, bei der zu Beginn die untere Linie des Handelskanals getestet wurde, und gegenwärtig die obere Linie des Kanals berührt wird. Die Kursziele für die obere Linie dieses Handelskanals sind für den Monat Juli:

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Diese Linie wird diesen Monat als Widerstand wie auch als Stützung fungieren, was man im Auge behalten sollte. Und das Timing für die Trendwenden ist ebenfalls ziemlich klar.

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Die entscheidenden Wochen scheinen die am 21.07 beginnende Handelswoche und in geringerem Umfang auch die am 14.07. beginnende Handelswoche zu sein.

Sie sollten die Trendumkehrpunkte genau im Auge behalten, da sie ein guter Leitfaden sein werden. Sollte es zu diesem Zeitpunkt zu einem Juli-Tief kommen, könnte das zu einer Rally bis in den Monat Oktober hinein führen, wohingegen ein Juli-Hoch für ein Oktober-Tief sorgen könnte.

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