Mindestens 59 Journalisten sind 2010 bereits ums Leben gekommen
In Mexiko berichten man besser nur übers Wetter und die schönen Strände
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 sind mindestens 59 Journalisten aufgrund der Ausübung ihres Berufes ums Leben gekommen, so die in der Schweiz ansässige Organisation Press Emblem Campaign (PEC).
Die Nichtregierungsorganisation veröffentlichte am Sonntag eine Erklärung, in der mitgeteilt wurde, dass in diesem Jahr bereits 59 Journalisten ums Leben kamen. 2009 waren es im gleichen Zeitraum 53 Reporter.
Laut der Genfer Organisation sind die Journalisten in Mexiko den größten Gefahren ausgesetzt und werden dort von der Organisierten Kriminalität verfolgt. In Mexiko gibt es auch die meisten Todesfälle unter Journalisten zu verzeichnen.
Zuvor hatte die mexikanische Menschenrechtskommission bereits die mexikanischen Behörden dazu gedrängt die Ermordung eines Reporters an der Pazifikküste im Bundesstaat Guerrero zu untersuchen, dem vierten Mord eines Journalisten in Mexiko in diesem Jahr.
Die Menschrechtskommission erklärte, seit dem Jahre 2000 seien in Mexiko mindestens 61 Journalisten getötet wurden.
Die Länder Honduras, Pakistan, Nigeria und die Philippinen wurden ebenfalls zu den für die Medien gefährlichsten Länder gezählt.
Abgesehen von der erwähnten Organisierten Kriminalität, werden in dem Bericht als weiterer Grund für die Ermordung von Journalisten auch Stammeskonflikte und politische Konflikte angegeben.
Der Generalsekretär von PEC, Blaise Lempen, erklärte, dass „Journalisten in den Ländern extremen [Gefahren] ausgesetzt sind, die interne Probleme haben“.
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