Ausschreitungen in Großbritannien: Regierung bereitet sich auf Ausgangssperren und Kriegsrecht vor

Augenzeugen sind fassungslos, dass die Polizei tatenlos dabei zusah, wie die Randalierer Privatfirmen ausplünderten

Paul Joseph Watson, Infowars.com, 09.08.2011

Nach zahlreichen Berichten über das Scheitern der Polizei, die Plünderer festzunehmen oder entsprechend auf die Ausschreitungen in London zu reagieren – die sich mittlerweile auf ganz Großbritannien ausgeweitet haben – bereiten sich die britischen Regierungsbehörden nun darauf vor, Ausgangssperren und Kriegsrecht zu verhängen, um die massiven Bürgerunruhen einzudämmen.

BBC meldete heute mehrmals, dass die Soldaten gegenwärtig auf ihren Einsatz vorbereitet würden. Zunächst wurde dies 8:30 Uhr von einem Reporter verlautbart, später wurde dieser Sachverhalt auch noch einmal von einem Vertreter der Metropolitan Police bestätigt, der erklärte, dass „alle Optionen auf dem Tisch sind.“

Die britische Innenministerin Theresa May räumte ein, dass die Regierung zurzeit „militärische Unterstützung für die Polizei“ in Erwägung ziehe. Auch werden Ausgangssperren diskutiert, während sich die britischen Regierungsbehörden darauf vorbereiten, Großbritannien in einen abgeriegelten Polizeistaat zu verwandeln. Die britische Zeitung Guardian meldete:

„Nun wurden auch erstmalig gepanzerte Fahrzeuge der Polizei eingesetzt, um die Straßen freizumachen und etwas anzugehen, was seitens eines leitenden Beamten als die schlimmsten Ausschreitungen und Plünderungen seit Menschengedenken beschrieben wurde.“

Diane Abbott, britische Labour-Abgeordnete für die Wahlkreise Hackney North und Stoke Newington, erklärte gegenüber BBC:

„Ich wüsste nicht, dass es innerhalb des vergangenen Jahrhunderts auf dem britischen Festland Ausgangssperren gegeben hätte. Diese lassen sich nur sehr schwer durchsetzen. Ich sage nicht, dass man so vorgehen sollte, aber es ist etwas, was wir in Erwägung ziehen müssen.“

Der frühere Bürgermeister Londons, Ken Livingstone, forderte die Polizei auf Wasserwerfer einzusetzen, um die Krawallmacher auseinanderzutreiben.

Nachdem die Ausschreitungen in ärmeren Vierteln Londons ihren Anfang nahmen, haben sie sich mittlerweile auch auf andere große britische Städte wie Bristol, Nottingham, Liverpool und Manchester ausgedehnt.

Zweifellos handelt es sich bei der überwiegenden Mehrheit der Randalierer um Produkte der kaputten Gesellschaft des Landes – nihilistische Jugendliche, die politische Missstände überhaupt nicht interessieren, sondern sich vielmehr darauf konzentrieren, dass Chaos auszunutzen, um bei ihren Plünderungen so viel Beute als möglich zu machen, während sie sich in sinnloser Gewalt ergehen.

Das Verhalten der Randalierer stellt sicher, dass sich die britische Öffentlichkeit mit überwältigender Mehrheit hinter jeden Vorschlag stellen wird, wie man der Situation Herr werden könnte, selbst wenn es soweit kommen sollte, dass Kriegsrecht verhängt wird.

Bei diesen Jugendlichen handelt es sich keinesfalls um die Vorreiter irgendeiner Art authentischer Revolution gegen ein missbräuchliches System. Wäre dies der Fall, würden sie vor Downing Street, dem britischen Parlament und dem Buckingham Palast randalieren – stattdessen brennen sie private Wohnhäuser und Firmengebäude nieder, während sie hochwertige Technikgeräte und Bekleidung plündern.

Was die Lage jedoch noch zusätzlich verschlimmerte, war die glanzlose Reaktion der Polizei. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Berichten britischer Bürger, dass die Polizei einfach tatenlos dabei zusah, wie die Randalierer stundenlang große Warenhäuser und kleine Geschäfte ausplünderten.

Der Polizei wurde vorgeworfen, dass sie Sonntagnacht bei den ursprünglichen Krawallen in Tottenham „tatenlos zusah und es zuließ, dass die Randalierer Chaos anrichteten.“ Dieses Verhaltensmuster hat sich während des Chaos der vergangenen 3 Nächte weiter verfestigt. Augenzeugen reagierten fassungslos darauf, dass die Polizei in einigen Fällen ganz offenkundig angewiesen wurde, die Plünderer und Randalierer nicht festzunehmen.

Bereits vor Jahren hatten wir den Ausbruch weitreichender Ausschreitungen und Bürgerunruhen, speziell in Großbritannien, vorhergesagt. Vergangenes Jahr schrieben wir, dass die lähmenden Austeritätsmaßnahmen die wirtschaftlich Benachteiligten zwingen würden, „mit dem Gefühl, nichts mehr zu verlieren zu haben, auf die Straße zu gehen, sollte es auch bei den Regierungsalmosen, von denen sie abhängig geworden sind, zu drastischen Kürzungen kommen.“

Sie können sich absolut sicher sein, dass sich das System mit großer Eile daran machen wird, diese Krawalle auszuschlachten und Großbritannien in einen noch stärker kontrollierten und überwachten Polizeistaat zu verwandeln, als dies heute bereits der Fall ist. Die Randalierer erreichen überhaupt nichts – außer dass alle Maßnahmen, die das Establishment ergreifen wird, seitens der britischen Öffentlichkeit als vernünftig erachtet und massive Unterstützung erfahren werden, während man die Menschen mit Bildern von Plünderungen, Bränden und des Chaos bombardiert.

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