London in Flammen: Polizei wurde angewiesen, nicht einzugreifen

Paul Joseph Watson, Infowars.com, 10.08.2011

Mittlerweile hat sich das als richtig herausgestellt, was wir bereits am Dienstag aufgrund von zahlreichen Augenzeugenberichten gemeldet hatten: Die Polizei wurde während der ersten Tage der Krawalle angewiesen, nicht einzugreifen und tatenlos dabei zuzusehen, wie London in Flammen aufgeht.

Diese Maßnahme sorgte dann dafür, dass die britische Bevölkerung umgehend nach Soldaten auf den Straßen rief und den Einsatz von Gummigeschossen, Wasserwerfern sowie die Verhängung von Ausgangssperren verlangte. Am Dienstag schrieben wir, über

„die glanzlose Reaktion der Polizei. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Berichten britischer Bürger, dass die Polizei einfach tatenlos dabei zusah, wie die Randalierer stundenlang große Warenhäuser und kleine Geschäfte ausplünderten.“

Augenzeugen berichteten, wie die Polizei bei den anfänglichen Krawallen in Tottenham „tatenlos zusah und es zuließ, dass die Aufständischen Chaos anrichteten.“, ein Verhalten, dass sich die darauffolgenden Tage bis zur Rückkehr des Premierministers David Cameron fortsetzte, der 10.000 zusätzliche Polizeikräfte einsetzte, um die Londoner Straßen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu sichern.

Diese Tatsache wurde nun auch durch Quellen innerhalb von Scotland Yard bestätigt, die erklärten, dass die Polizei angewiesen wurde, „herumzustehen und zu beobachten“, und das selbst während die Randalierer gegenüber Bürgern und Privateigentum die krassesten Straftagen begingen. Die Anweisung hatte zur Folge, dass die Polizei die Krawallmacher gewähren ließ und nicht festnahm.

„Ihnen wurde ganz offenkundig erklärt, dass sie versuchen sollten, die Gewalt einzudämmen, die Angreifer jedoch nicht abzuführen, die stattdessen zu einem späteren Zeitpunkt mithilfe von Videomaterial identifiziert werden würden,“ so die britische Zeitung Daily Mail.

Die Entscheidung, die Polizei anzuweisen, tatenlos bei den Ausschreitungen zuzusehen, wird mit dem öffentlichen Aufschrei gerechtfertigt, der durchs Land ging, nachdem der Zeitungsverkäufer Ian Tomlinson während des G20-Treffens in 2009 durch die Bereitschaftspolizei getötet wurde.

Wir haben jedoch eingehend dokumentiert, dass Regierungsbehörden routinemäßig Gewalt und Chaos außer Kontrolle geraten lassen – was sogar soweit reicht, dass eigene Provokateure eingesetzt werden – um die Öffentlichkeit zu manipulieren und die Menschen dazu zu bringen, härtere polizeistaatliche Maßnahmen einzufordern, die letztendlich nur dazu dienen, legitimen politischen Dissens gegenüber dem Staat zu unterdrücken.

Die mangelhafte Reaktion der Polizei führte umgehend zu Forderungen nach Kriegsrecht, Ausgangssperren und dem erstmaligen Einsatz von Wasserwerfern auf den Straßen Großbritanniens, eine Maßnahme, die in den vergangenen Tagen von Premierminister David Cameron autorisiert wurde.

Großbritanniens meistgelesene Zeitung, The Sun, führte am Mittwoch eine Umfrage durch, die ergab, dass sich aktuell zwei Drittel aller Briten für den Einsatz von Gummigeschossen aussprechen, um gegen die Randalierer vorzugehen, während 33% den Einsatz echter Munition befürworten.

„Ausgangssperren werden von 82% unterstützt, der Einsatz von Tränengas erhält 78% Unterstützung und Stromschocker 72%,“ so der Bericht.

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