Gewinner im Währungskrieg: Gold- und Silberpreis erreichen neue Bestmarken

Jetzt bloß nicht blenden lassen: Unseriöse Propagandamedien wollen Sparer in Rohstoffspekulationen und andere Papierinvestments locken, während ein Ende der Krise überhaupt noch nicht abzusehen ist

Propagandafront.de, 02.10.2010

Gold erreichte am Freitag d. 01.01.2010 mit USD 1.320,93 pro Feinunze ein neues Allzeithoch und setzt damit seinen glänzenden Aufstieg der letzten zwei Wochen fort. Seit dem 14.09.2010 konnten an 11 Handelstagen neue Allzeithöchststände beim Goldpreis verzeichnet werden.

Auch Silber erreichte wieder ein neues 30-Jahreshoch mit einem Spotpreis von zwischenzeitlich bis zu USD 22,16. Silber konnte innerhalb der letzten 12 Monate mit einem Gewinnzuwachs von rund 35% aufwarten, bei Gold waren es im selben Zeitraum immerhin noch rund 32%.

Die Edelmetallrally dürfte jedoch gerade erst einmal an ihrem Anfang zu stehen. Barrieren, wie die psychologisch entscheidende USD 1.300 Marke für Gold, wurden vom gelben Edelmetall praktisch ohne Weiteres durchstoßen und weitere Anstiege auf USD 1.360 bzw. auf USD 1.400 scheinen nun immer näher zu rücken.

Ungeachtet dieser außerordentlich starken Preisentwicklung von Gold und Silber, den zwei einzigen Währungen, die man nicht beliebig vermehren kann, drängen die Massenmedien – der essentielle Propagandaarm der Regierungen – die Sparer von physischen Gold- und Silberanlagen abzulassen und in den Wertpapiermarkt zu gehen oder ihr Geld bei Rohstoffspekulationen zu verzocken.

Sparer sollten sich von diesen Heilsversprechungen jedoch nicht ablenken lassen und genau überlegen, ob in dem aktuellen Wirtschaftsumfeld Investitionen in physische Edelmetalle oder in Papierwerte vorzuziehen sind.

Bei physischen Edelmetallinvestitionen ist für jeden etwas dabei. Wenn Sie zum Beispiel jeden Monat nur EUR 10,00 weglegen können, dann haben Sie bereits die Möglichkeit sich alle zwei Monate eine Feinunze Silber zu kaufen. Auch für Sparer, die größere Mengen Papiergeld in greifbare Werte umtauschen wollen, ist ein Ansparen mit Edelmetallen kein Problem, wobei sich in diesem Falle Gold anbietet, da es wesentlich werthaltiger ist als Silber und daher leichter größere Geldmengen angelegt werden können.

Der mit Zwangsgebühren finanzierte Propagandaberichterstatter der ökokommunistischen Bundesregierung, ARD, veröffentlichte am 01.10.2010, einen Artikel mit dem Titel „Rohstoffe: Nicht nur Gold glänzt“. Darin heißt es unter Anderem:

„Laut dem Deutschen Derivate Verband (DDV) bewegt sich der Anteil der in Rohstoffe investierten Gelder in Zertifikaten im Bereich von einem bis zwei Prozent. Experten empfehlen dagegen seit langem einen Depotanteil von zumindest fünf bis zehn Prozent in Rohstoffen zu halten.“

Auch die Aktienmärkte sollen aktuell wieder sehr gut laufen, wie die Massenmedien melden. Die Thüringer Allgemeine schreibt:

„Die US-Wirtschaft hat im September den besten Börsenmonat seit über sieben Jahrzehnten erlebt. Der renommierte Aktienindex Dow Jones schloss am Donnerstag an der Wall Street in New York 7,72 Prozent höher als am Ende des Vormonats August. Dies ist der höchste Zuwachs in einem September seit 1939. Damals hatte die US-Börse auf Monatssicht um 13,49 Prozent zugelegt.“

Wie sich dieser Rekordanstieg im September 1939 erklärt, sei erst einmal dahingestellt. Vielleicht ließe sich dazu in dem Buch von Ulrich Völklein mit dem Titel „Geschäfte mit dem Feind“ oder in Anthony Suttons Buch mit dem Titel „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ näheres dazu finden.

Was jedoch mit Sicherheit gesagt werden kann, ist, dass sich die aktuellen Anstiege an den Rohstoff- und Aktienmärkten durch die Entwertung der Papiergeldwährungen begründen. Diese Abwertung der Papiergeldwährungen spiegelt sich natürlich auch vollumfänglich in den Edelmetallpreisen wider, weshalb Gold ja auch als der klassische Inflationsindikator bezeichnet wird.

Die großen Länder befinden sich weltweit gerade am Anfang einer gigantischen Abwertungsschlacht ihrer Währungen. Darüberhinaus wurden seit 2007 in allen Industrieländern keynesianische Konjunkturprogramme im Wert von Billionen US-Dollars aufgelegt. Es ist daher verständlich, dass die Rohstoffpreise wieder anziehen und die Aktien zumindest mittelfristig eine Seitwärtsbewegung aufrechterhalten können, was in der Monatsbetrachtung dann vielleicht sogar, wie jetzt beobachtet werden konnte, zu neuen nominellen Rekordzuwächsen führt.

Die keynesianisch ausgerichteten globalistischen Regierungen und ihre den überbordenden Wohlfahrtsstaat und die sinnlosen Angriffskriege ermöglichenden Zentralbanken haben sich dafür entschieden, das zu tun, was sie am besten können: Den Steuerzahler unter Zuhilfenahme der Inflation auszurauben und ihren nicht minder verbrecherischen Vorgesetzten, den Privatbankstern, praktisch zinsfrei Milliarden an Spielgeldern zur Verfügung zu stellen.

Daher treten dort, wo die Banken ihre größten Casinotische betreiben, und dazu gehören nun einmal die Rohstoff- und Aktienmärkte, auch die ersten Anzeichen einer inflationären Entwicklung auf. Toby Connor schrieb zu diesem Phänomen Anfang September dieses Jahres:

„Hier ist der springende Punkt: Wo die inflationären Kräfte sich zeigen werden, hängt davon ab, wer das Geld als erster einsetzen darf. Bisher war das immer das Bankensystem gewesen. Über eine Unzahl an Rettungsprogrammen hat die FED Geld aus dem nichts geschaffen und in das insolvente Finanzsystem gepumpt. Das hatte ausgewählte inflationäre Effekte zur Folge. Anstatt diese Gelder an die Verbraucher oder die Unternehmen weiterzurreichen, die es garnicht wollen, hat das Finanzsystem das Geld in die Finanzmärkte gesteckt. Das ist auch der Grund, warum sich der Aktienmarkt trotz mangelhafter Daten wieder um 80% erholt hat. Deshalb ist der Ölpreis auch trotz sich verschlechternder Bedingungen von USD 35 auf über USD 80 gestiegen. Deshalb droht Gold erneut in neue historische Höhen auszubrechen.“

Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist weder in den USA noch in Europa ausgestanden und eine realwirtschaftliche Erholung liegt entgegen der massenmedialen Propaganda in weiter Ferne. Deutschland und andere mitteleuropäische Länder machen aktuell noch einen recht stabilen Eindruck, da sie sich in den meisten Fällen noch inmitten schuldenfinanzierter Konjunkturprogramme befinden. Darüberhinaus werden die wirklichen Kosten der Krise in finanzieller wie auch ökonomischer Hinsicht professionell verschleiert. Deutschland ist beispielsweise berüchtigt für seine gefälschten Arbeitslosenstatistiken und glänzt durch gigantisches Lohndumping.

Selbst die internationale Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen geht davon aus, dass es in den nächsten Jahren vermehrt zu sozialen Spannungen kommen wird, wenn die Industrieländer ihre gegenwärtige Politik beibehalten. Sollten keine maßgeblichen Veränderungen zum Tragen kommen, bräuchte man nach aktueller Schätzung der ILO mindestens bis zum Jahre 2015 um das Beschäftigungsniveau wieder auf den Stand vor dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise zu bringen. Es wird davon ausgegangen, dass insgesamt rund 35 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen sind und alleine in den „reichen Ländern“ wieder 22 Millionen Jobs entstehen müssten um die alten Zustände wiederherzustellen.

Auch beim EU-Staatsschuldendebakel und den damit verbundenen Sparanstrengungen der europäischen Protektorate ist keine schnelle Lösung in Sicht, eher scheint sich die Situation langsam aber sicher weiter aufzuheizen. Am Mittwoch kam es in Spanien zu Randalen und Ausschreitungen bei einem landesweiten Generalstreik. Europaweit fanden zahlreiche Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen der überschuldeten europäischen Länder statt, aber wenigstens Griechenland scheint dank chinesischer Bruderhilfe nun doch nicht direkt in den Hades abzutauchen, was durch einen Vor-Ort-Besuch des chinesischen Premiers am heutigen Tage noch einmal unterstrichen werden dürfte. Aber was ist mit Italien, Portugal, Frankreich, Spanien, Irland und Deutschland? Die sich immer weiter hochschraubende Schuldenspirale in diesen Ländern wartet noch darauf zusammenzukrachen.

In einem derartigen Umfeld können Sie sich gerne an den nominellen Zuwächsen bei Rohstoff- oder Aktienspekulationen beteiligen. Im Unterschied zu physischen Edelmetallinvestments, einem eigenen Kleingarten, Zivilschutzprodukten oder anderen greifbaren Werten handelt es sich hierbei jedoch nur um Papierwerte, die im Zweifelsfall auch zu einem Totalverlust führen können.

Schützen Sie Ihre Ersparnisse vor dem globalen Währungszusammenbruch und dem verbrecherischen Finanzvernichtungsfeldzug der postdemokratischen globalistischen westlichen Regierungen, die auf arrogante und verabscheuungswürdige Art und Weise mit den diktatorischen Vereinten Nationen, der EU-Despotie und dem Rest der globalen ökofaschistischen Heilsbewegung gemeinsame Sache machen, während sie unter dem Deckmantel der „Systemrelevanz“ und angeblich „demokratischer Entscheidungsprozesse“ versuchen die Mittelklasse in Europa und Nordamerika vollständig zu vernichten und die Völker dieser Welt zum Wohle ihrer Vorgesetzten – den berufsmäßigen Finanzbetrügern, auch Bankster genannt – einer fortwährenden Zinsknechtschaft zu unterwerfen.

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