Finanzkrise: Vatikan fordert „Welt-Zentralbank“ unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen

Finanz- und Wirtschaftskrise: Laut den Vertretern der größten Glaubensgemeinschaft der Welt sind „Egoismus und kollektive Gier“ an der Misere Schuld, weshalb die römisch-katholische Kirche die Stärkung der Europäischen Zentralbank, die Schaffung einer globalen Behörde, eine Welt-Zentralbank, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die Rekapitalisierung der Banken mit Steuergeldern fordert

Propagandafront.de, 25.10.2011

Im Hinblick auf das anhaltende Finanz- und Wirtschaftchaos der westlichen Länder zieht sich der Vatikan auf sein altbewehrtes Rezept zurück: Die Schaffung einer Weltregierung. Damit schließt sich der Vatikan den jüngsten Forderungen der Occupy-Bewegung an, die, wie es scheint, bereits nach wenigen Wochen erfolgreich von globalistischen Kollektivsten unterwandert worden ist.

Am Montag veröffentlichte der Päpstliche Friedensrat – „rechtzeitig vor dem G-20-Gipfel Anfang November in Cannes“ –  eine Note, in der unter anderem die Schaffung einer zentralplanerischen globalen Finanzbehörde und einer Welt-Zentralbank sowie die Stärkung der Europäischen Zentralbank gefordert wird.

Laut den päpstlichen Beratern sollte diese Weltregierung unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen errichtet werden. Darüberhinaus empfehlen die geistlichen Führer, sich mit der Finanztransaktionssteuer sowie der Rekapitalisierung der Banken mit Steuergeldern auseinanderzusetzen. In dem Papier heißt es unter anderem:

„Besondere Aufmerksamkeit sollte der Reform des internationalen Geldsystems gewidmet werden, speziell der Aufgabe, so etwas wie ein globales Geld-Management zu errichten, was sich bereits implizit in den Statuten des Internationalen Währungsfonds wiederfindet …

Ja es zeichnet sich in der Tat die Notwendigkeit einer Organisation ab, die die Funktionen in der Art einer ´Welt-Zentralbank“ wahrnimmt, die den Geldfluss und das Geldsystem reguliert, ähnlich den nationalen Zentralbanken … Auf regionaler Ebene sollte dieser Prozess mit der Stärkung bestehender Institutionen wie der Europäischen Zentralbank beginnen …

Diese Maßnahmen sollten als einige der ersten Schritte in Richtung einer öffentlichen Behörde mit universeller Jurisdiktion aufgefasst werden; als eine erste Phase einer längeren Anstrengung der globalen Gemeinschaft, die Institutionen in Richtung des Gemeinwohls zu lenken.“

In der Erklärung plädieren die Kirchenvertreter leidenschaftlich für die Schaffung einer „Behörde über die Globalisierung“. Der Vatikan ist der Auffassung, die Schaffung einer Weltregierung sei

„ein komplexer und heikler Prozess. Eine supranationale Behörde dieser Art sollte über eine realistische Struktur verfügen und schrittweise errichtet werden … Eine Behörde mit globaler Reichweite kann nicht durch Macht, Gewalt oder Zwang eingeführt werden, sondern sollte das Ergebnis einer freien und gemeinsamen Vereinbarung und eine Reflektion der permanenten und historischen Notwendigkeiten des Gemeinwohls der Welt sein.“

Die römisch-katholische Kirche hat 1,2 Milliarden Mitglieder. Ihre Führer sprachen sich in der Vergangenheit immer wieder für die Schaffung einer Neuen Weltordnung, also die Errichtung einer Weltregierung aus. In der päpstlichen Enzyklika „Die Liebe in der Wahrheit“ vom Juli 2009 heißt es unter anderem:

„Um die … die von der Krise betroffenen Wirtschaften zu sanieren, einer Verschlimmerung der Krise und sich daraus ergebenden Ungleichgewichten vorzubeugen … ist das Vorhandensein einer echten politischen Weltautorität … dringend nötig … Darüber hinaus muß diese Autorität von allen anerkannt sein, über wirksame Macht verfügen …

Die ganzheitliche Entwicklung der Völker und die internationale Zusammenarbeit erfordern, daß eine übergeordnete Stufe internationaler Ordnung von subsidiärer Art für die Steuerung der Globalisierung errichtet wird und daß eine der moralischen Ordnung entsprechende Sozialordnung … , die schon in den Statuten der Vereinten Nationen dargelegt wurde, endlich verwirklicht … [wird].“

Die Vorschläge des Vatikans zielen natürlich auf eine weitere Vernichtung der Souveränität der Nationalstaaten ab – genauso wie wir es gegenwärtig in Europa beobachten können, wo den einst freien Völkern Europas von ideologischen Globokraten mit der Europäischen Union ein freiheitsfeindliches, antidemokratisches und supranationales Konstrukt übergestülpt wurde.

Während bereits weite Teile der europäischen Bevölkerung begriffen haben, dass sie von der diktatorischen Europäischen Union fremdgesteuert werden und ein Großteil der Gesetzesvorlagen, die von den nationalen Parlamenten abgenickt werden, von nicht gewählten Bürokraten aus Brüssel stammen, sind sich viele Bürger noch nicht im Klaren darüber, dass ein bedeutender Teil der nationalen Gesetzgebung von den Vereinten Nationen inspiriert wurde und auf diese antidemokratische und freiheitsfeindliche Organisation zurückgeht.

Die Vereinten Nationen sind im Grunde genommen eine kollektivistische Verschwörung, die von der angloamerikanischen und europäischen Herrscherelite ins Leben gerufen wurde. Zu den Aufgaben der Vereinten Nationen gehört beispielsweise die (marxistische) Umverteilung des globalen Vermögens unter Aufsicht regionaler Herrschaftsstrukturen wie der Europäischen Union.

Auf Propagandafront.de wurde in der Vergangenheit immer wieder ausführlich auf die Umverteilungsbestrebungen der Vereinten Nationen hingewiesen. So sollen laut den Plänen dieser berüchtigten Privatorganisation bis zum Jahre 2050 zwischen USD 40 Billionen und USD 50 Billionen (!) von reicheren Ländern in ärmere Länder transferiert werden, um die Eugenik-Agenda der Globo- und Technokraten voranzutreiben – alles unter dem Deckmantel, eine „grüne Weltordnung“, „grüne Revolution“, den „Klimaschutz“, eine „nachhaltige Entwicklung“ und derlei Dinge mehr befördern zu wollen.

Was Sie erwartet, wurde bereits vor Jahrzehnten formuliert. Beispielsweise erklärte eine der mächtigsten Denkfabriken der globalen Schattenregierung, der Club of Rome, vor drei Jahrzehnten in dem Buch „Die erste globale Revolution“:

„Wir halten ein wirtschaftliches Wachstum im unterentwickelten Süden sogar für unerlässlich; für den industriellen Norden ist dagegen auf seinem Weg in die postindustrielle Gesellschaft eher ein qualitatives Wachstum notwendig … Diktatoren und Staaten im Stil eines ´Big Brother` werden alle Mittel an der Hand haben, die Aktivitäten jedes Bürgers elektronisch zu überwachen, und zwar weit effektiver als eine noch so aufgeblähte Geheimpolizei … Ein Restbedarf an Waffen, den eine Weltpolizei benötigt, muß unter Aufsicht der Vereinten Nationen produziert werden …Ein wissenschaftlicher Durchbruch bei der Empfängnisverhütung ist längst überfällig … dies würde die Bevölkerungskontrolle sehr erleichtern … Die Regierungen der Zukunft müssen daher lernen, in gewissem Maße soziale Architekten zu werden.“

Eine postindustrielle (also dahinsiechende ökofaschistische) Gesellschaft, eine UN-Weltpolizei und eine entwaffnete Bevölkerung, Big-Brother Überwachungstechnik, Bevölkerungskontrolle (Eugenik) und Gehirnwäsche durch soziale Architekten. Schauen Sie sich um. Die globalistische Verschwörung ist bereits sehr weit gediehen.

Wie sich anhand des aktuellen Staatsschuldendebakels in Europa anschaulich beobachten lässt, nehmen die Globalisten jede Krisenverschärfung zum Vorwand, um die supranationalen Regierungsstrukturen zu zementieren und weiter auszubauen: Die Massenmedien – ein essentieller Propagandaarm der Regierung – und die politischen Entscheidungsträger überschlagen sich förmlich in ihren Forderungen nach einer europäischen Wirtschaftsregierung, einem EU-Finanzministerium, neuen Weltregierungsstrukturen und einer Weltzentralbank.

Was der Bürger von all dem hält, scheint in dieser postdemokratischen Ära nicht mehr von Belang zu sein. Sollten die Widerstände zu groß werden, wird die Bevölkerung wieder in Angst und Schrecken versetzt, bis sie die nächste Kröte schluckt. Ob und wie lange dieses Spiel der Globalisten von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten.

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