Robert Kiyosaki: Silber für USD 25 pro Unze ist ein Schnäppchen

Der berühmte Investor und Buchautor Robert Kiyosaki erklärt in einem packenden 45-minutigen Interview, warum man nicht allzu spät in den Edelmetallmarkt einsteigen sollte. Darüberhinaus gewährt er erhellende Einblicke in die Denkweise von Investoren und das Netz aus Gesetzen, Propaganda und schulischer Gehirnwäsche, das die Ultrareichen gemeinsam mit ihren politischen Lakaien errichtet haben, um das „Proletariat“ zu trainieren das zu tun, was man von ihnen erwartet

Propagandafront.de, 21.10.2010

In einem Radiointerview mit dem texanischen Moderator und Filmemacher Alex Jones sprach Kiyosaki über seine Arbeit als Investor und Buchautor, die Machenschaften der Ultrareichen sowie den Zustand der USA und warnte die Zuhörer auch vor Fehlern, die seitens der Masse der Sparer immer wieder begangen würden.

Zu Edelmetallen erklärte Kiyosaki:

„Im Jahre 2000 war ich bei CNBC und wurde gefragt, wie ich investiere, und ich sagte, ich halte Gold. Sie sagten, das ist dumm, da Gold bei USD 275 pro Unze liegt. Ich sagte, das ist clever. Aber sie wollen auch nicht, dass Gold hochgeht, weil es bedeutet, dass die Fiatwährungen zusammenbrechen.

…wenn man nicht viel Geld besitzt, was ich immer sage, weil ich in der Branche bin, weil ich eigentlich ein Silber-Bug bin: Silber ist das beste Investment überhaupt, da es ein Edelmetall ist, das verbraucht wird, Gold wird hingegen gehortet. Das erste Mal in der Weltgeschichte gibt es mehr Gold als Silber auf dem Planeten. Silber ist also ein Schnäppchen, selbst bei USD 25.

Ich denke Silber ist der größte Schläfer von allen. Das hab ich seit Jahren gesagt. Und jeder beobachtet Gold, ich habe eine Menge Gold, ich habe eine Goldmine in China und eine Silbermine in Südamerika, aber Silber – da ich in dieser Branche bin, verstehe ich, wer mein Silber kauft – wird von der Industrie gekauft…

Es ist wirklich eine einfache Sache, dafür muss man nicht ans College. Silber wird aufgebraucht wie Öl. Es wird verbrannt und kommt nicht mehr zurück. Und Silber wird gerade in einer höheren Geschwindigkeit verbrannt…umso mehr wir ins Informationszeitalter übergehen…

Sie und ich halten Silber zu einem sehr guten Preis, aber worüber ich mir Sorgen mache, sind die Typen, die einsteigen, wenn Gold – sagen wir mal – USD 3.000 Dollar überschritten hat…Sie müssen cleverer sein. Wovor ich mich aktuell fürchte, ist, dass etwas eintreten wird, was sie ´parabolisch` nennen, wenn Gold USD 3.000 überschreitet, und dann jeder [in den Markt] hineinkommt, dann werden sie wieder abgezockt…das passiert jedes Mal, das passierte vor einer Weile im Immobilienmarkt…

Es geht nicht darum, wann man [aus der Blase] rausgeht, es geht darum, wann man reingeht. Die Profite werden beim Kauf gemacht. Gold bei USD 1.300, USD 1.500, USD 2.000 – ich würde sagen, dass ist kein schlechter Kauf. Ich habe eine Menge Gold und ich habe eine Menge Silber, ich warne die Menschen bloß davor, dass sie nicht zu spät einsteigen sollten.“

Diese Einschätzung Kiyosakis deckt sich mit denen vieler anderer Edelmetallexperten, die davon ausgehen, dass die wilden Spekulationen und Panikkäufe der Masse an institutionellen Anlegern und Sparern erst noch bevorstehen und entgegen der seit Jahren anhaltenden Beteuerungen der Massenmedien und Finanzpublikationen von einer Spekulationsblase an den Edelmetallmärkten gegenwärtig ebenfalls keine Rede sein könne. Einige Investoren, wie der schweizerische Vermögensverwalter Felix Zulauf, empfehlen daher die kurzfristigen Preisrückgänge konsequent zum Nachkauf zu nutzen und Silber- wie auch Goldbestände auf alle Fälle zu halten.

Kiyosaki geht in dem Interview auch eingehend auf die frühzeitig einsetzende „Gehirnwäsche“ der Kinder und Jugendlichen ein, mit denen die US-amerikanische Bevölkerung zum Wohle der „Ultrareichen“ zu einer gehorsamen Arbeiterklasse, dem „Proletariat“, gedrillt wird:

„Wenn man seinem Kind sagt, ´geh zur Schule, hab gute Noten und bekomme eine sichere und wohlbehütete Arbeit`, ist das schon der Moment, wo man es programmiert hat Steuern zu zahlen. Umso härter man arbeitet, umso höher ist der Prozentsatz, den man zahlt, und dann erklären sie einem man soll Geld sparen. Das Problem dabei ist nur, dass es die FED und das US-Finanzministerium durch das fraktionale Reservesystem erlauben Geld zu drucken, so dass einem das Geld in den Ansparplänen entwertet wird…wenn sie Geld drucken, wird es von der Inflation gefressen…“

Das „fraktionale Reservesystem“ wird auch von den deutschen Globalisten und Ökomaoisten, die gegenwärtig an der Regierung sind, aufrecht erhalten. Es bedeutet schlicht, dass deutsche Privat- und Geschäftsbanken in der Lage sind Geld aus dem nichts zu schaffen und es der Regierung gegen Zins zu leihen. Gemeinsam mit dem betrügerischen Zentralbanksystem, dass Sozialisten, Marxisten, Faschisten und ihre Bankster lieben, stellt das fraktionale Reservesystem den größten Finanzbetrug der Menschheitsgeschichte dar und führt jede souveräne Staatlichkeit ad absurdum, da es das vornehmste Recht eines souveränen Staates ist, dass der Souverän, das Volk, sein Geld selbst (in demokratisch verfassten Republiken über das Parlament) emittiert, anstatt es sich von Privatbanken leihen zu müssen. Im Interview führte Kiyosaki zu den Zentralbanken aus: „Ich habe überhaupt kein Vertrauen in das Zweiparteiensystem. Ich habe überhaupt kein Vertrauen in die Regierung, weil – wie Sie und ich wissen – die FED und die Zentralbanken die Welt kontrollieren.“

Im Verlaufe des Interviews nahm Kiyosaki auch kein Blatt vor den Mund, als es darum ging die politischen Verhältnisse in den Vereinigten Staaten zu beschreiben:

„[Das System in den USA] ist Faschismus, das ist es, es nicht einmal mehr Sozialismus. Faschismus, wo man von der Regierung mit Waffengewalt gezwungen wird irgendwelche Sachen zu tun. Was uns geraubt wurde, ist die freie kapitalistische Gesellschaft. Dafür habe ich zweimal in Vietnam gekämpft. Ich habe nicht für den Faschismus oder den Sozialismus gekämpft, ich kämpfte für den Kapitalismus…“

Während des Gesprächs fügte er im Hinblick auf die Gehirnwäsche der „Faschisten“ und „Nazis“ noch hinzu:

„Das ist es, was gebraucht wird. Jemand muss sich dem entgegensetzen und umso mehr Menschen sich dagegen wehren und aufwachen, umso weniger Macht hat die Gegenseite. Was ich mache, ist, ich erkläre, wie die Reichen ihr Spiel spielen und auf diese Art hat man eine Auswahl an Spielmöglichkeiten. Ich würde meine Kinder nicht zur Schule schicken, damit sie eine Arbeit bekommen, weil sie dort lediglich programmiert werden Proletariat, die Arbeiterklasse, zu sein. Ich würde meinem Kind vielmehr beibringen ein Kapitalist zu sein und das ist es, wofür ich gekämpft habe. Ich kämpfte für den Kapitalismus und wir haben einen Haufen Faschisten, Nazis, die hier den Laden schmeißen…

[Kiyosakis neuestes Buch] ´Die Verschwörung der Reichen` war das letzte Buch und es erklärt, was viele Menschen bereits wissen, wie die FED begann, Bretton Woods, aber auch, warum es keine Finanzbildung an den Schulen gibt. Das reicht bis ins Jahr 1904 mit John D. Rockefeller und dem General Education Board, ab jenem Zeitpunkt haben sie alle Finanzbildung aus dem Schulsystem entfernt…

Einige Typen verstecken sich, gehen in die Wälder und gesellen sich verschiedenen Widerstandsgruppen hinzu. Ich hab mich einfach dazu entschlossen ein Kapitalist zu werden und spiele nach denselben Regeln wie sie, weil ich zweimal in Vietnam für den Kapitalismus kämpfte und nicht für den Faschismus, den wir jetzt haben, oder den Sozialismus. Dieser Robin Hood Gedanke, es von den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben, schafft bloß noch mehr arme Menschen, aber das ist es, was unser Schulsystem den Kindern beibringt…das ist eine Massenfertigung, eine Massenherstellung armer Menschen.

Auf diese Weise konnten sie die Menschen programmieren für die Reichen zu arbeiten und unser Schulsystem, die NEA [US-Lehrergewerkschaft] und diese ganzen Typen, sind ziemlich glücklich darüber die Kontrolle über das Bildungssystem zu haben…

Was ich lehre, ist lediglich, dass es zwei Seiten der Medaille gibt und die Menschen, die ihre Kinder in die Schule stecken, der größten kommunistischen Veranstaltung, die ich jemals sah – die Kinder werden dort einfach nur gehirngewaschen und lernen nichts über Geld. Ich bin nicht gegen Bildung, ich bin gegen Gehirnwäsche.“

Kiyosaki ist nicht nur ein erfolgreicher Investor, sondern auch ein angesehener Buchautor, der bereits über 25 Millionen Bücher verkauft hat, in denen er im Detail erklärt, dass die gesamte Steuergesetzgebung für die Ultrareichen verfasst wurde und wie man sich dieses Wissen zu Nutze macht. Obschon Kiyosaki außerordentlich interessante Einblicke in die Machenschaften der Ultrareichen, der Regierung und das Bildungssystem sowie wertvolle Hinweise auf eine Vielzahl von Investmentfehlern ahnungsloser Sparer liefert, ist das von ihm persönlich verfolgte Investmentkonzept jedoch nur etwas für absolute Investmentprofis, da er bei seiner täglichen Arbeit ausschließlich mit Kredit und anderen Formen von Fremdkapital als Hebel arbeitet, was für Unbedarfte natürlich mit entsprechend hohen Risiken verbunden ist.

Im Folgenden finden Sie einen Clip des 45-minütigen Interviews, wo Kiyosaki über Gold und Silber spricht (Teil 2 v. 3):

Teil 1, Teil 3

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