US-Finanzministerium fordert massive Ausweitung des Euro-Rettungsschirms

Panik macht sich breit: Laut der Nachrichtenagentur Reuters fordern die US-Amerikaner, den EFSF-Rettungsschirm mit einem Kredithebel zu versehen. Dafür sollen Teile der Rettungsgelder der EZB oder „anderen“ Finanzinstitutionen als „Kreditsicherheit“ zur Geldschöpfung dienen

Propagandafront.de, 16.09.2011

Während der Maoist Barroso und seine anderen EU-Diktatoren die Abschaffung des Einstimmigkeitsgrundsatzes bei der Verabschiedung von EU-Rettungspaketen fordern und der notorische Gutmensch George Soros den Völkern Europas mit einer neuen Großen Depression droht, sollte nicht umgehend ein europäisches Finanzministerium geschaffen werden, schießt das vom Bankster Timothy Geithner angeführte US-Finanzministerium den Vogel ab, das laut Reuters unter Berufung auf verschiedene EU-Vertreter fordert, den Euro-Rettungsschirm mit einem Kredithebel nach dem Vorbild des TALF-Programms der US-Notenbank auszustatten, was theoretisch eine Verzehnfachung des EUR 440 Milliarden schweren Rettungspakets möglich machen würde.

Die Massenmedien meldeten schnörkellos, Geithner würde eine „Erhöhung“ des Rettungsschirms fordern. Beispielsweise meldete die Presse.com am 16.09.2011:

„Die USA drängen auf eine deutliche Erhöhung des Euro-Rettungsschirms EFSF. So soll das tatsächliche Kreditvolumen von derzeit 440 Milliarden Euro…erhöht werden, um vor allem auch eventuelle Schwierigkeiten von Spanien oder Italien berücksichtigen zu können.

Reuters hatte jedoch bereits am 15.09.2011 die Katze aus dem Sack gelassen und den interessierten Leser über die konkreten Vorschläge aus den USA und Kanada informiert, die seit einigen Tagen – wie man es von der Europäischen Union gewöhnt ist – unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Brüssel diskutiert werden.

Die Nachrichtenagentur verweist in ihrem „Exklusiv“-Artikel auf mehrere namentlich nicht genannte EU-Vertreter. Einer dieser EU-Beamten erklärte, dass Geithner der Meinung ist, der Euro-Rettungsfonds müsse mit einem Kredithebel arbeiten. Unter Verweis auf einen anderen Beamten erklärte Reuters, dass Kanada dieselbe Empfehlung abgab.

Demnach soll der EFSF-Rettungsfonds wie das TALF-Programm der US-Notenbank Federal Reserve funktionieren. Im Grunde handelt es sich dabei um nichts weiter als ein massives Gelddruckprogramm der Zentralbank oder eines „anderen“ Finanzinstitutes.

Die im Privatbesitz befindliche US-Notenbank hatte das TALF-Programm (Term Asset-Backed Securites Loan Facility) inmitten der Finanzkrise ins Leben gerufen. Dabei stellte das US-Finanzministerium das Grundkapital, die „Kreditsicherheit“, in Höhe von USD 20 Milliarden, das dann mithilfe des fraktionalen Reservesystems von der US-Notenbank auf USD 200 Milliarden aufgebläht wurde – Gelder, die die FED den Pleitebanken gegen dubiose (wertlose) Wertpapiere aushändigte. Die Kreditschöpfung erfolgte bei TALF also mit einem Faktor von 10.

Die US-Amerikaner wissen natürlich, dass der EUR 440 Milliarden schwere Rettungsfonds zur Rettung der insolventen Südflanke der europäischen Einheitswährung nicht ausreichend ist.

Zahlreiche Analysten veranschlagen die Gesamtkosten zur Rettung der EU-Pleiteländer auf bis zu USD 5 Billionen, von daher wäre es in der Tat nur konsequent, den Euro-Rettungsschirm entsprechend dem TALF-Programm um einen Faktor von 10 aufzublähen. Reuters schreibt:

„Auf diese Art könnte man mit ein klein wenig öffentlichem Geld bei der Zentralbank einen bedeutend größeren Beitrag hebeln, und dasselbe Konzept könnte auch bei der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität funktionieren, der EUR 440 Milliarden zur Verfügung stehen, die als Kreditsicherheit offeriert werden, zum Beispiel der EZB, um damit Staatsanleihen der Eurozone zu kaufen.“

Ein EU-Beamter erklärte gegenüber Reuters: „Man kann auch darüber nachdenken, dass der Kredithebel von anderen genutzt wird, nicht notwendigerweise nur von der EZB.“

Wie aus dem Reuters-Bericht sehr schön hervorgeht, sind die EU-Vertreter aktuell offenkundig völlig desperat. Und da sie mit allen Mitteln versuchen, ihre den Völkern aufgezwungene Einheitswährung zu retten, verwundert es nicht, dass über eine derart monströse Monetisierung durch die EZB oder „andere“ Finanzinstitute nachgedacht wird.

Dass diese Vorschläge angeblich seitens der US-Regierung lanciert wurden, macht ebenfalls Sinn, wenn man bedenkt, dass die US-Zentralbank alleine seit Beginn der Finanzkrise im Jahre 2007 weltweit dubiose Kredite im zweistelligen Billionenbereich vergeben hat.

Aus der Europäischen Zentralbank ist unterdessen eine einsame Stimme zu vernehmen, die sich gegen die Vorschläge der USA und Kanadas ausspricht. Bloomberg meldete am 15.09.2011: 

„Jürgen Stark, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, sagte, dass Länder, die Europa Empfehlungen geben, wie es seine Schuldenkrise zu lösen habe, zunächst einmal ihre eigene Fiskalsituation in Ordnung bringen sollten.

´Mit dem Finger auf Europa zu zeigen, dürfte andere nicht davon befreien, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen und ihre Hausaufgaben zu machen, bevor sie den Europäern Ratschläge geben,` so Stark auf einer Veranstaltung in Wien.“

Stark gab jedoch erst vor wenigen Tagen bekannt, dass er die EZB verlässt, wohlmöglich weil er Probleme mit der skrupellosen Papiergeldmafia hat.

Hier sollte sich niemand etwas vormachen: Die mafiosen Elitisten können nichts anderes außer Gelddrucken. Es ist hinlänglich bekannt, dass die globale Zentralbankmafia, die im Auftrag der oligarchischen Schattenregierung agiert, jedes Schuldenproblem mit aus dem nichts geschaffenem Geld bewirft, um die Plünderung der arbeitenden Weltbevölkerung aufrechtzuerhalten.

Beispielsweise hatten die Elitisten des Weltwirtschaftsforums anlässlich ihres diesjährigen Treffens in Davos erklärt, dass die globale Geldmenge – die alleine während der Jahre 2000 bis 2009 von USD 57 Billionen auf USD 109 Billionen explodierte – zur Versorgung der Weltwirtschaft und Finanzierung der Schulden der westlichen Länder bis 2020 um weitere USD 100 Billionen in die Höhe gejagt werden müsse!

Für die verbrecherischen Monetaristen sowie ihre Politlakaien und Presstituierten gibt es augenscheinlich nur eine Methode, wie die westliche Welt um ihr Vermögen gebracht werden kann: Das Öffnen der Papiergeldschleusen.

Bürger, die sich gegen diese mafiosen Machenschaften der Elitisten zur Wehr setzen wollen, sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie ihre hart erarbeiteten Ersparnisse nicht besser in echtes Geld umtauschen, solange es dazu noch nicht zu spät ist. Die desperaten Maßnahmen der EU-Diktatur und die nicht minder verrückten Vorschläge der internationalen Finanzmafia zur Lösung der Eurokrise sprechen Bände.

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