Kursfeuerwerk: Silber bricht eine Bestmarke nach der anderen

Auch in 2011 durften sich Silberanleger bisher ordentlicher Gewinnzuwächse erfreuen, während die Papierwährungen von den Zentralbanken weiter entwertet werden und die Aktienindizes vor sich hindümpeln

Propagandafront.de, 01.04.2011

Silber verzeichnete innerhalb der letzten Tage eine Bestmarke nach der anderen. Am 23.03.2011 konnte der Preis für eine Unze Silber zwischenzeitlich bereits auf einen Kassapreis von über USD 38,15 klettern – ein neues 31-Jahreshoch. Am Mittwoch und Donnerstag kam es nun bei den Tagesschlusskursen zu zwei 31-Jahreshöchstständen in Folge, wo Silber mit USD 37,47 bzw. USD 37,80 pro Unze aus dem elektronischen Handel ging.

Silber zahlt keine Zinsen! Dieser berühmte Ausspruch der Edelmetall-Skeptiker ist zwar richtig, aber welcher Silber-Investor braucht schon Zinsen, wenn die Zentralbanken Geld drucken, als gäbe es kein Morgen mehr, und sich die Edelmetalle in einem säkularen Bullenmarkt befinden?

Vergleicht man die Wertentwicklung von Silber beispielsweise mit der von Papierwerten wie dem Euro, dem US-Dollar, dem Dax oder Dow Jones, dann fällt schnell auf, dass der kleine hell erstrahlende Bruder von Gold in 2010 und im ersten Quartal des Jahres 2011 eine klasse Performance hinlegen konnte.

Wie anhand nachfolgender Grafik ersichtlich ist, konnte Silber im ersten Quartal 2011 einen Zugewinn von fast 24% verzeichnen. Innerhalb der letzten 12 Monate waren es 115%. Gold konnte in denselben Zeiträumen um 2% bzw. 28,6% zulegen.

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Natürlich gibt es aufgrund der sozialistisch-keynesianischen Schuldenpolitik der westlichen Industrieländer, durch welche die Mittelschicht langsam aber sicher vernichtet wird, heutzutage immer weniger Menschen, die überhaupt noch in der Lage sind, Geld beiseite zu legen. Anhand der Aufstellung ist aber ersichtlich, dass selbst kleine Geldbeträge nicht in Papiergeld gehalten werden sollten, da diese gegenüber Realwährungen wie Gold und Silber massiv an Wert verlieren.

Besonders beeindruckend ist auch die relative Wertentwicklung von Silber gegenüber Gold. Silber verlor gegenüber Gold seit Ende des 19. Jahrhunderts massiv an Wert, da es systematisch aus dem Geldkreislauf der westlichen Länder entfernt wurde. Die Globalisten einigten sich damals darauf, den Bimetallstandard abzuschaffen und durch einen reinen Goldstandard zu ersetzen.

Infolgedessen büßte Silber gegenüber Gold immer weiter an Wert ein. 1980, am Ende des letzten großen säkularen Edelmetallbullenmarkts, gelangte Silber kurzzeitig erneut zu alter Stärke und das Gold/Silber-Verhältnis sank auf unter 20.

Das Gold/Silber-Verhältnis müsste – geht man vom natürlichen Vorkommen im Erdboden aus – bei unter 16 liegen. Die meisten Edelmetallexperten sind sich einig, dass sich Silber im Verlaufe des aktuellen Edelmetallbullenmarkts auch wieder entsprechend verteuern dürfte.

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Am gestrigen Tage ist das Gold/Silber-Verhältnis bis auf 37,7 abgesunken. Silber war damit im Verhältnis zu Gold so teuer wie seit 27 Jahren nicht mehr. Im November 2009 musste man beispielsweise noch weit über 80 Unzen Silber veräußern, wollte man eine Unze Gold erwerben, heute sind es gerade einmal noch 37 Unzen Silber. Silber hat sich also innerhalb der letzten anderthalb Jahre gegenüber Gold im Wert verdoppelt.

Im Folgenden finden Sie einige der Gründe, warum das Gold/Silber-Verhältnis in Zukunft weiter absinken dürfte, während Gold und Silber ihre Preisanstiege fortsetzen:

1. Silber ist wesentlich preiswerter als Gold – Investoren, die nur über wenig Kapital verfügen und in physisches Edelmetall gehen wollen, tendieren zu Silber, da jeder Investor darum bemüht ist, möglichst viele Einheiten des jeweiligen Anlagewert zu erwerben. 380 Unzen Silber fühlen sich einfach mehr an als 10 Unzen Gold – und der Silberanleger könnte im Hinblick auf die künftigen Wertzuwächse mit dieser Strategie sogar richtig liegen.

2. Silber befindet sich immer noch in Phase 1 seines säkularen Bullenmarkts – Nach Meinung der besten Edelmetallexperten befinden sich Gold und Silber aktuell in einem säkularen Bullenmarkt, der sich klassischerweise durch drei Phasen kennzeichnet. In der ersten Phase ist der Anlagewert superbillig, und nur die Wenigsten investieren. In der zweiten Phase nimmt die Bekannt- und Beliebtheit der Anlageform zu, während die dritte Phase von einer Manie geprägt ist. In der dritten Phase eines Bullenmarkts kommt es zu den höchsten prozentualen Zuwächsen, und größere Teile der Öffentlichkeit und der institutionellen Investoren gehen in den Anlagewert. Der Edelmetallanalyst James Turk wies vor wenigen Wochen darauf hin, dass sich Silber immer noch in Phase 1 seines Bullenmarkts befindet, da das nominelle Allzeithoch von rund USD 50 pro Unze, das im Januar 1980 erzielt worden ist, immer noch weit weg ist. Nach dieser klassischen Dreiteilung steht Silber also noch ganz am Anfang seiner Kursentwicklung.

3. Silber ist das Geld, das in der Geschichte der Menschheit am meisten und am längsten verwendet wurde – Silber ist extrem „geldig“. In der Geschichte der Menschheit wurde kein anderer Rohstoff über so lange Zeiträume und so weitverbreitet als Geldmittel verwendet wie Silber, eine Geldtradition, welche über Jahrtausende zurückreicht. Dieser monetäre Charakter von Silber dürfte im Rahmen der fortwährenden Kaufkraftentwertung von Papierwährungen immer deutlicher zutage treten.

4. Silber wird verbraucht, wohingegen Gold nicht verschwindet – Im Gegensatz zu Gold, das über Jahrhunderte hinweg gelagert und als Wertspeicher bzw. für die Schmuckherstellung verwendet wurde, heute also größtenteils noch vorhanden ist, wurden riesige Mengen an Silber verbraucht und landeten auf den Mülldeponien. Dieses Silber ist weitestgehend unwiederbringlich verloren. Da Silber die beste elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit sowie die höchste Lichtreflektion aller Metalle aufweist, findet es sich in zigtausenden elektronischen Produkten und ist im Bereich der Computer-, Kommunikations- und Militärtechnik nicht wegzudenken.

5. Der Papiergeldschock des internationalen Zentralbankwesens und der Bankenmafia – Dem internationalen Zentralbankwesen und dem Bankenclan ist es innerhalb der vergangenen 100 Jahre gelungen, in der gesamten westlichen Welt Fiatgeld einzuführen und diese modernen durch nichts gedeckten Papierfetzen und digitalen Eintragungen in ein fraktionales Reservesystem einzubetten. Dies führt zu einer fortwährenden Papiergeldentwertung, da die Zentralbanken genauso wie die Geschäftsbanken mithilfe dieses betrügerischen kommunistischen Enteignungssystems befähigt sind, die arbeitenden und sparenden Teile der Bevölkerung heimtückisch auszuplündern. Der Staat liebt dieses System ganz besonders, da dadurch stets Schulden gemacht werden können, ohne jemals ernsthaft eine Rückzahlung in Erwägung ziehen zu müssen. Der angebliche freie Bürger wird so zum Schuldsklaven – zu Vieh, das es aus Sicht der Elite auszubeuten und in fortwährender Gefangenschaft zu halten gilt. Edelmetalle sind aber im Gegensatz zu den Lügen der Politiker, zu Papiergeld und anderen Papiervermögenswerten nicht beliebig vermehrbar und zeigen zuverlässig den Kaufkraftverlust von Papierwährungen an.

Zahlreiche Investmentprofis wie Robert Kiyosaki, Bob Chapman, James Turk, Eric Sprott und viele andere halten Silber für eines der besten, wenn nicht gar das beste Investment dieses Jahrzehnts.

Silberpreis in Euro - Zum Vergrößern anklicken.

James Turk und Eric Sprott gehen beispielsweise davon aus, dass der Silberpreis noch in 2011 auf USD 50 pro Unze klettern könnte. Bob Chapman und Chris Waltzek hielten Silber auch dann noch für preiswert, wenn es schon heute USD 100 pro Feinunze kosten würde.

Der Investment-Guru Robert Kiyosaki erklärt fortwährend, dass Silber das beste Investment für Laien sei, da man praktisch überhaupt nichts verkehrt machen könne, wenn man in physisches Silber investiert, und sich darüberhinaus so auf vernünftige Art gegenüber den Lügen des Staats finanziell absichern würde.

Die künftigen Entwicklungsaussichten für Silber scheinen also in der Tat vorteilhaft zu sein. Angesichts der grassierenden und unlösbaren Staatsschuldenkrise in der Eurozone und in den USA, der Gelddruckmaßnahmen der verbrecherischen Zentralbanken und der Verschwendungssucht der skrupellosen Politiker sollte sich jeder Sparer ernsthaft überlegen, in Silber zu investieren – also in reales Geld, das seit Jahrtausenden zuverlässig vor Totalverlust schützt.

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