Die hässliche Fratze der EU-Diktatur: Schäuble zieht blank

Die Bundesmutti hat ihren Wackel-Dackel Schäuble von der Leine gelassen: Dieser ist sich sicher, bis Ende 2013 eine totale EU-Fiskalunion errichtet zu haben, und frohlockt bereits, dass die letzten Reste nationalstaatlicher Souveränität in Europa bald vernichtet seien und die City of London angekrochen kommt, um sich in den stabilen Währungsraum namens Euro zu flüchten

Propagandafront.de, 21.11.2011

Nicht genug, dass man im Rahmen des unsäglichen EU-Staatsschuldendebakels in den vergangenen Tagen mitverfolgen musste, wem weite Teile des europäischen Kontinents gehören – der Trilateralen Kommission und Government Sucks – nein, nun kommt auch noch der deutsche Finanzminister aus der Versenkung gekrochen und bekräftigt erneut seine Forderung nach der Schaffung einer europäischen Fiskalunion.

Schäuble geht sogar noch weiter: Er hält die vollständige Vernichtung der nationalstaatlichen Souveränität der EU-Mitgliedsländer für unausweichlich und wünschenswert, sieht überdies die britische Währung untergehen und Großbritannien am Ende unter den schützenden Schirm der europäischen Einheitswährung flüchten.

Vergangenen Freitag erklärte Wolfang Schäuble auf einem Kongress europäischer Bankster in Frankfurt, wie The Intelligence meldete:

„Die Kritiker … gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Ordnung, die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist …

Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.Und deswegen ist der Versuch in der europäischen Einigung, eine neue Form von Gouvernements zu schaffen … ein sehr viel zukunftsweisender Ansatz als der Rückfall in die Regelungsmonopolstellung des klassischen Nationalstaates vergangener Jahrhunderte.

Ich möchte Ihnen ganz klar sagen, dass ich ziemlich überzeugt bin, dass wir in einer Zeit von weniger als 24 Monaten in der Lage sind …, das europäische Regelwerk so zu verändern … dass wir daraus die Grundzüge einer Fiskalunion für die Eurozone schaffen. …“

Darüber hinaus verblüffte Schäuble vergangene Woche das auf den Euro-Zusammenbruch spekulierende britische Establishment mit der Feststellung, dass die City of London schon bald kein britisches Pfund mehr hätte und sich – schneller als die meisten denken würden – in den Schutz des stabilen Euros flüchten würde. Die britische Zeitung Telegraph meldete am 18.11.2011:

„Wolfgang Schäuble sagte, dass der Euro trotz der aktuellen Eurozonenkrise am Ende zur Einheitswährung der gesamten Europäischen Union werden würde. Er sagte, er ´respektiere` die Entscheidung der Briten, ihr Pfund zu behalten, beharrte jedoch darauf, dass das Überleben und die letztendliche Stabilisierung des Euros die Nicht-Mitgliedsstaaten davon überzeugen werde, dem Währungs-Club beizutreten: ´Aber es geht vielleicht schneller, als mancher heute auf der britischen Insel glaubt.`“

Die Eurokraten können es angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Spannungen nicht vermeiden, dass die hässliche Fratze der EU-Diktatur zum Vorschein kommt.

Auf die demokratischen Rechte der Menschen in Europa zu spucken, hat in der EU Tradition. John Browne, einst hochrangiger Berater der britischen Thatcher-Regierung, schrieb am 03.11.2011 bezüglich der Kaltstellung des griechischen Premierministers George Papandreou:

„Seit ihrer Gründung wurde die Europäische Union mehr oder weniger mithilfe von Täuschung, politischer Bestechung und Korruption immer größer. Fakt ist, dass sich die EU-Rechnungsprüfer die vergangenen 14 Jahre durchweg geweigert haben, die Bilanzen der Europäischen Union gegenzuzeichnen. Die Europäische Union hat die Demokratie mit Füßen getreten. Sie hat zwar ein gewähltes Parlament, aber genauso wie im früheren Sowjetrussland verfügt es über keinerlei wirkliche Macht.

Immer wenn Länder wie Frankreich, Dänemark und Irland in Referenden gegen die EU gestimmt haben, hat man ihre Abstimmungen buchstäblich übergangen. Vielen großen EU-Nettozahlern wie Deutschland und Großbritannien wurde ein Referendum gänzlich verwehrt.

In Großbritannien versprachen die Führer aller drei großen politischen Parteien vor der letzten Wahl, dass man ein Referendum über die weitere Mitgliedschaft in der EU abhalten würde. Letzte Woche sorgte Premierminister Cameron – der ein Referendum ´felsenfest garantiert` hatte – dann jedoch gemeinsam mit den zwei anderen großen Parteiführern dafür, dass eine von den Hinterbänklern eingebrachte Beratungsabstimmung über das Referendum abgeschmettert wurde.“

Der britische EU-Parlamentarier Nigel Farage erklärte angesichts der deutschen Vorschläge zur Zementierung einer EU-Fiskal- und Austeritätsdiktatur vor wenigen Tagen im EU-Parlament:

„Und in genau dieses Vakuum ist nun, wenn auch nur zögerlich, Angela Merkel getreten. Wir leben jetzt in einem von Deutschland dominierten Europa. Etwas, das das europäische Projekt ja angeblich verhindert sollte, etwas, wofür jene, die vor uns lebten, in Wirklichkeit sogar einen schweren Blutzoll zahlten. Ich will nicht in einem von Deutschland dominierten Europa leben, und genausowenig wollen das die Bürger Europas.“

In einer Presseerklärung der EU-kritischen Partei der Vernunft vom 16.11.2011 heißt es im Hinblick auf die EU-Rettungsorgien zu Lasten der Steuerzahler:

„Die Europäische Union ist nicht Europa und als supranationale Organisation überflüssig! Mit ihr werden weder Frieden noch Freiheit garantiert. Durch Zentralplanwirtschaft und Regulierungswut verursacht die EU zunehmend Spannungen innerhalb Europas und stürzt die Nationalstaaten in wirtschaftliches Chaos, sie vernichtet Wohlstand und Freiheit …

Die repräsentative Demokratie in der Bundesrepublik ist augenscheinlich gescheitert. Regierung und parlamentarische Opposition setzen sich über den Willen des Volkes hinweg und retten bankrotte Eurostaaten und bankrotte Banken mit dem Volksvermögen der Bundesrepublik, zu Lasten der heutigen Sparer und zukünftigen Generationen.“

In einem hat Schäuble Recht. Deutschland ist nicht souverän, sondern wird immer noch wie eine Verlierernation behandelt, was durch die 90.000 auf deutschem Boden stationierten sogenannten „Gaststreitkräfte“ und die real nicht vorhandenen deutschen Goldreserven exemplarisch zum Ausdruck kommt.

Dass Deutschland nicht über nationalstaatliche Souveränität verfügt, ist aber auf die globokratischen Polit-Marionetten zurückzuführen, wie Schäuble eine ist, wie aus seinen jüngsten Äußerungen vor dem Bankster-Kartell wieder einmal unzweideutig hervorgeht.

Im Rahmen der Bestrebungen der Eurokraten, ihre Machtpositionen zu halten und weiter auszubauen, werden die einst freien Völker Europas auch in Zukunft übergangen werden.

Die Menschen sind bei der Schaffung des europäischen Superbundesstaats von Anfang an nicht mitgenommen worden: Während die Schattenregierung an der Ausarbeitung der EU tüftelte und dem europäischen Projekt hinter den Kulissen den Weg bereitete, trat man die Freiheits- und Mitbestimmungsrechte der europäischen Bürger mit Füßen.

Und das gilt nicht nur für Deutschland, obschon die Verachtung der Volksmeinung in Deutschland im Gegensatz zu den anderen europäischen Ländern sogar auf einem richtigen Glaubensgebäude der Politkaste beruht. Wären die Menschen in Europa gefragt worden, bestünde die EU heute immer noch aus nichts weiter als einer Zollunion. Doch nach den Menschen geht es nicht, sondern nach den Befehlsgebern der Polit-Marionetten.

Ob der Angriff nach vorne, den die EU-Führer zurzeit wagen, am Ende von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten – Zahlen werden für dieses entsetzliche Experiment aller Vorausschau nach die Bürger, entweder mit dem orchestrierten Verlust ihrer Freiheits- und Mitbestimmungsrechte sowie ihres Lebensstandards oder mit einer plötzlich sich unkontrolliert verschärfenden Zusammenbruchskrise.

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