Britischer Kommandeur in Afghanistan: Camerons Abzugsplan bis 2015 unrealistisch

Propagandafront.de, 05.07.2010

David Cameron, der britische Premierminister der neuen Koalitionsregierung, erklärte am Rande des G8-Gipfels in Kanada, dass die britischen Truppen bis 2015 aus Afghanistan abziehen sollen.

Gegenüber dem Fernsehsender Sky News sagte Cameron am 26.06.2010: „Täuschen Sie sich nicht, ich möchte, dass das passiert. Wir können keine weiteren fünf Jahre dort sein, wir sind dort bereits seit neun Jahren. Ich möchte, dass wir unsere Ärmel hochkrempeln und mit dem weitermachen, was uns den Erfolg bringt, den wir wollen, kein perfektes Afghanistan, sondern etwas Stabilität und die Möglichkeit für die Afghanen, dass sie ihr Land selbst steuern können und sie [britischen Truppen] somit abziehen können.“

Daraufhin hat Obstleutnant Paul James, der Kommandeur für die britischen Truppen in der Gegend um Sangin in der schwer umkämpften Helmand-Provinz im Süden des Landes, erklärt, dass dieser Zeitplan so nicht eingehalten werden könne und weitere 10 Jahre bei weitem realistischer erscheinen. Gegenüber der britischen Zeitung „The Sunday Telegraph“ führte er aus:

„Wir sind hier um Zeit und Raum zu gewinnen, damit sich eine Regierung bilden kann. Das ist viel entscheidender als die Bekämpfung der Taliban. Es braucht höllisch lange, bis man die richtige Truppenstärke hat – meine Sorge ist, dass wir hier eher 10 Jahre sein könnten als 5 Jahre. Aber das werden wir durchhalten müssen.“

Großbritannien ist der zweitgrößte Truppensteller der NATO in Afghanistan. Gegenwärtig sind über 10.000 britische Soldaten in Afghanistan stationiert und bisher gab es über 300 Tote auf Seiten der Engländer. Der vergangene Monat war für die westlichen Alliierten der verlustreichste Monat seit Beginn des Afghanistankriegs. Weit über 90 Soldaten kamen im Juni bei Kämpfen ums Leben.

Die Briten kontrollieren vor allem den Süden des Landes wie die Provinz Helmand, die zufällig auch die mit Abstand höchste Opiumproduktion des Landes vorweisen kann. Während der letzten 9 Jahre seit dem Einmarsch der westlichen Alliierten ist die Opiumproduktion explodiert. Afghanistan produziert aktuell weit über 90% des für die Heroinherstellung notwendigen Opiums. Die westlichen Geheimdienste und Militärs sind traditionell tief in den Drogenhandel verstrickt. Mit den Gewinnen aus dem Heroinhandel werden verdeckte Operationen, geheime Kriege und fremdländische Agenten finanziert. Natürlich streichen auch korrupte Militärs und Geheimdienstagenten prächtige Gewinne ein. Mit Drogengeldern finanzierte Geheimkriege und verdeckte Operationen erscheinen logischerweise auch nicht in den Haushaltsbudgets, welche von den jeweiligen Parlamenten zu bewilligen sind.

Bis Ende 2002 war der Opiumanbau in Afghanistan im Vergleich zum Vorjahr um 3000% explodiert, nachdem die zuvor in Afghanistan herrschenden Taliban den Anbau von Opium verboten hatten. Die Briten kennen sich aus mit Opium und dem gewinnträchtigen Handel mit dieser Pflanze. Schon vor Jahrhunderten schipperte man die Droge aus den Kolonien um die halbe Welt um damit Handel zu treiben und geopolitische Pläne umzusetzen. England führte sogar Kriege um die Einfuhr von Opium in andere Länder zu erzwingen.

60% des in Afghanistan produzierten Rohopiums wird dann auch in Gebieten angebaut, die von den Engländern übersehen werden. Die Russen sind „not amused“, da sie in den letzten Jahren feststellen mussten, dass das Heroin dem russischen Volk nicht gut zu bekommen scheint:

Der Chef der russischen Drogenbekämpfungsbehörde (FSKN), Viktor Iwanow, teilte dem britischen Fernsehsender Sky News Ende vergangenen Jahres mit, dass die britischen Soldaten zu wenig gegen den Opiumanbau unternehmen würden und erklärte im Hinblick auf die von Großbritannien kontrollierten Gebiete: „2004 gab es dort [in der Provinz Helmand] 25.000 Hektar Opiumanbaufläche. Jetzt gibt es 90.000 Hektar. Das zeigt, wie effektiv sie sind.“

Wenige Wochen später erklärte Iwanow aufs Neue, was von dem Friedenseinsatz der Alliierten zu halten ist:

“Während der vergangenen acht Jahre ist die Heroinproduktion in Afghanistan um das 40-fache explodiert und die jährliche Heroinproduktion entspricht nun der Menge, die vor 10 Jahren auf der gesamten Welt angebaut wurde.“

Die USA mischen ebenfalls kräftig mit. Für die CIA ist die Duldung und Förderung des Drogenhandels eine nach ihrem Dafürhalten sinnvolle Möglichkeit ihrer hohen Verantwortung bezüglich der nationalen Interessen der USA nachzukommen. Ende 2009 wurde in den Medien berichtet, dass der Bruder des CIA-Agenten und afghanischen Präsidenten Hamid Karzai ebenfalls auf der Gehaltsliste der CIA stehen soll. Ahmed Wali Karzai gilt als einer der größten Drogenbarone des Landes.

Während die CIA und ihre globalistischen Lakaien kleine Ziegenhirten foltern und sie mit sensorischer Deprivation und anderen Methoden der multiplen Bewusstseinsfragmentierung zu gehorsamen Terroristen umprogrammieren, die immer dann aus dem Hut gezaubert werden, wenn mal wieder „authentische“ Terroranschläge von Al-Ciada benötigt werden, nutzen die Schlapphüte ihre berühmten „Foltertaxis“ jedoch nicht nur um den Feinden Amerikas die schönsten Strände der Welt zu zeigen, sondern sind auch fleißig dabei Drogen nach Europa und Amerika zu schleusen – schließlich ist, das wird sich Jeder vorstellen können, nichts so teuer wie ein Leerflug.

Die britische Zeitung Independent schreibt dazu:

„Beweise deuten darauf hin, dass Flugzeuge – bekannt unter dem Namen ´Foltertaxis` – die von der CIA verwendet werden um die bei Entführungen oder ´außerordentlichen Auslieferungs`-Operationen gemachten Gefangenen über Gatwick und andere Flughäfen in der Europäischen Union zu transportieren, gleichzeitig für den Drogenhandel in der westlichen Welt verwendet werden. Die britische Regierung und das Europäische Parlament identifizierten ein in Mexiko abgestürztes Gulfstream II Jetflugzeug, N9875A, als eine Maschine, die in diesen Handel verwickelt war.

2004 stürzte ein weiteres Foltertaxi auf einem Feld in Nicaragua mit einer Tonne Kokain an Bord ab. Das ist von Großbritannien und dem zeitweise einberufenen Komitee des Europäischen Parlaments festgestellt worden, welches die Untersuchung der behaupteten Nutzung europäischer Länder durch die CIA zum Zwecke des Transports und die illegale Festnahme von Gefangenen zum Gegenstand hatte. Die CIA soll mit ihrer Fracht von Gefangenen zum Zwecke der geheimen Inhaftierung und Folter in Irak, Jordanien und Aserbaidschan regelmäßig Flughäfen in britischen, zypriotischen, tschechischen, deutschen, griechischen, ungarischen, spanischen und anderen europäischen Städten genutzt haben.“

Die neomaoistische Einheitspartei CDUCSUFDPSPDGRÜNELINKE, das aktuelle Exekutivorgan der globalistischen EU-Diktatur, beteiligt sich logischerweise am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Nicht zuletzt, weil man in den Bergen Asiens so tolle Schnappschüsse machen kann, wie ein Freiheitskämpfer und Bewahrer der äußeren Sicherheit Deutschlands seinen Untergebenen in nachfolgendem Videoausschnitt noch einmal eindringlich verdeutlicht:

Dass der Kriegsgrund für den Afghanistankrieg auf einer Lüge beruht, weiß mittlerweile jedes Kind.

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen den Afghanistankrieg, weshalb die CIA jetzt auch eine neue Propagandastrategie empfiehlt. Besonders in den Gehirnwäschesendungen der kriecherischen Staats- und Konzernmedien müssen, so die Schlapphüte, nun vermehrt weinende afghanische Frauen gezeigt werden, die Angst vor der Rückkehr der Taliban haben. Dies gelte im Besonderen für deutsche und französische Fernsehsendungen mit einer hohen Frauenquote, da das weibliche Geschlecht der Kontinentaleuropäer die absolute Mehrheit der Kriegsgegner stellt.

Neben all den Nachteilen, die das Abschlachten unschuldiger afghanischer Zivilisten mit sich bringt, muss man Deutschland, Großbritannien und den USA selbstverständlich zugute halten, dass gerade der Afghanistankrieg maßgeblich zur Stabilisierung der diktatorisch auferlegten Einheitswährung der EU-Despotie, dem Euro, und des imperialen Toilettenpapiers der Friedensbringer, dem US-Dollar, beitrug, die sich trotz Finanzkrise noch nicht in Luft aufgelöst haben.

Der Chef des Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen (UNODC), Antonio Maria Costa, erklärte zu Beginn des Jahres 2009, dass der gesamte Finanzmarkt der westlichen Welt aufgrund der seit 2007 anhaltenden Finanzkrise schon längst zusammengebrochen wäre, gäbe es da nicht die von den Drogenhändlern offerierten lukrativen Zuverdienstmöglichkeiten, mit denen sich der Banksterabschaum seine Boni aufbessern könnte:

„In vielen Fällen ist Drogengeld das einzige zurzeit flüssige Investmentkapital…Während der zweiten Hälfte des Jahres 2008 war die Liquidität das Hauptproblem des Bankensystems, weshalb flüssiges Kapital zu einem wichtigen Faktor wurde.“

Die frühere Verwaltungschefin und Vorstandsmitglied der New Yorker Investmentbank Dillon Read, Catherine Austin Fitts, führt aus, dass in den USA jährlich Gelder in Höhe von USD 500 Milliarden bis USD 1 Billion gewaschen werden und schreibt:

„Laut dem US-Justizministerium beläuft sich die Geldwäsche in den USA auf USD 500 Milliarden bis USD 1 Billion jährlich. Ich habe keine Ahnung zu welchem Prozentsatz es sich hierbei um Drogendollars handelt, aber man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass wenigstens USD 100 Milliarden bis USD 200 Milliarden mit dem US-Drogenimport und dessen Einzelhandel in Zusammenhang stehen.“

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Bloomberg Markets“ wird dieses Phänomen ausführlich beleuchtet. Der Autor Michael Smith weist in einem Investigativartikel darauf hin, dass Bank of Amerika, die von Wells Fargo gekaufte Bank Wachovia und die größte in London ansässige europäische Bank, HSBC, mit den Machenschaften mexikanischer Drogenkartelle in Verbindung stehen, welche mit Drogengeldern Jets kauften, die dann für den Transport von Kokain in die USA eingesetzt wurden. Wachovia konnte mit den Strafverfolgern eine Vereinbarung erzielen, bei der die Bank USD 160 Millionen zahlt und die Anklagepunkte im Gegenzug fallen gelassen werden.

Derartige Meldungen sind natürlich nur die Spitze des Eisbergs. Ein Eisberg von dem Sie, geht es nach den Konzern- und Staatsmedien sowie den hochkorrupten Marionetten, die sich allen ernstes Volksvertreter nennen, so wenig wie möglich erfahren sollen, schließlich könnten die Elite und ihre Lakaien an Legitimität einbüßen, wenn es wieder einmal darum geht Sie auf Kosten der überbordenden Staatskrake, der globalistischen Eine-Welt-Regierer und der gierigen Privatbankster auszurauben, systematisch Ihren Lebensstandard abzusenken und die Zukunft Ihres Landes zu zerstören.

Das einträgliche Drogengeschäft und die Profite des militärisch-industriellen Komplexes, die geopolitische Bedeutung und die Bodenschätze Afghanistans, die man vielleicht irgendwann einmal gebrauchen könnte, sind für den Schlächter von Bagdad, General David Petraeus, seinen Friedensfürsten Obama und die königlichen Opiumhändler allemal Grund genug noch ein paar Jahrzehnte in Afghanistan zu bleiben. Trotz des Umhersabberns der Lügenbarone in Berlin, London und Washington ist nicht davon auszugehen, dass man in nächster Zeit freiwillig aus Afghanistan abziehen wird.

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